An Silvester ist man lustig und in Feierlaune. Die folgenden Sprüche betonen die humorvollen Seiten der letzten Nacht des Jahres:



Ein neues Zeitalter beginnt, und du bist für die Hauptrolle bestimmt. Sollte es nicht mehr klappen in diesem Jahr, wirst du im nächsten vielleicht ein Superstar.

Was mir der letzte Silvesterball hat gebracht? Ein blaues Auge und ein Ehekrach.

Das sollen also deine Vorsätze für das neue Jahr sein? Weniger Sprüche klopfen, mehr in die Tat umsetzen. Für einen normalen Menschen wäre das super. Aber du bist Politiker!

Ob Widder, Hund oder Drache, egal wem das Jahr gehört, wir lassen es krachen.

Früher träumte ich noch von la vie en rose, doch inzwischen ist mir das 'ne Nummer zu groß. Selbst an Silvester bleib ich lieber daheim und lasse höchstens das Sandmännchen rein.

Bis zum Neujahrsmorgen pünktlich um vier, verwandle ich mich in ein Partytier.

Silvester ist wohl der einzige Abend, der Schnauben, genervte Mienen und verdrehte Augen auslöst, wenn man Leute darauf anspricht, was sie vorhaben.

Am 31. Dezember erkennt man, was es bedeutet, in einer Kulturhauptstadt zu leben. Irgendetwas muss man von den horrenden Mieten ja schließlich haben.

Nehmt es mir nicht krumm. Aber noch so ein Jahr? Da dreh ich lieber um!

Was auch immer du dir im neuen Jahr vorgenommen hast, verschieb es auf das nächste und du hast auch nichts verpasst.

Bis zum Sommer möchte ich eine Top-Figur haben. Das ist mein Vorsatz zum neuen Jahr. Diät? Sport? Nein, danke, habe schon einen Termin beim Schönheitschirurgen.

Beim Geräusch von Böllern und Feuerwerk kommt mir echt die Galle hoch. Die denken, mit dem Lärm vertreiben sie Dämonen. Dass sie damit aber auch Leute quälen, die von bösen Geistern besessen sind, ist denen offenbar egal.

Liebe Mädels, wenn ihr das ganze Jahr über brav wart, schenkt euch Gott am letzten Tag des Jahres einen Prinzen. Aber nur, wenn ihr euch hübsch macht und ausgeht.

Liebe Jungs, falls ihr euch das Jahr über benommen habt, schenkt euch Gott an Silvester ein Topmodel. Aber nur, wenn ihr ausgeht und euch als Prinzen ausgebt.

Die Silvesternacht geht weit über die Mitternachtsstunde hinaus. In Einzelfällen soll sie sich sogar bis zu den Heiligen Drei Königen hinziehen.

Was ich am Silvesterabend vorhabe? Dasselbe wie jedes Jahr. Mit meiner aufgebrezelten Schaufensterpuppe "Diner for One" gucken und danach heulend mehrere Eiscremebecher verdrücken.

Ab dem 11. November herrscht Karneval. Silvester ist nicht! Wir feiern heute Nacht Maskenball.

Neujahr soll für Wandel und einen Neuanfang stehen. Was für ein mieses Verkaufsargument. Ich hasse Veränderungen!

Am 31. Dezember bei mir daheim gibt es ein gemächliches Beisammensein. Auf unsere Weise feiern wir da eher leise. Doch kommst du unpünktlich nach dem Gong der Tagesschau, kannst du gleich wieder umdrehen, denn wir sagen dann: Ciao.

Es heißt, so wie Silvester wird auch das weitere Jahr. Für die paar Kröten in meiner Tasche krieg ich aber bestenfalls eine Party für Arme zustande. Und dass mir die Zeit danach nicht viel mehr zu bieten hat, kann man sich denken.

Am letzten Tag im Jahr kann viel passieren, das ist die Gefahr. Vielleicht landest du ungewollt in einer fremden Stadt oder nach einen Filmriss vor dem Traualtar.

Silvester kannst du einfach vergessen. So ist das eben, wenn man sich an nichts mehr erinnern kann.

Die Silvesterparty wird richtig stilvoll, mit prominenten Gästen, Abendgarderobe und Walzer. Da fühlt man sich gleich als etwas Besseres. Vor allem, weil man als Zuschauer im Mittelpunkt steht. Jedenfalls beteuert das der Fernsehmoderator.

Das neue Jahr kommt und es geht das alte, und mit ihm hoffentlich all die Gebrechen und Falten. Mein Körper bald wieder neue Höhen erklimmt, denn er ist für das wilde Feiern bestimmt.

Um das alte Jahr zu verabschieden, versuchen wir es einfach zu vergessen. Wie? Indem wir so viele Gehirnzellen wie möglich vernichten.

Am Einundreißigsten solltest du dem zurückliegenden Jahr die letzte Ehre erweisen. Egal wie mies es auch die ganze Zeit lief und wie wenig Ehre dir die letzten zwölf Monate eingebracht haben.

Eine Skihütte ist der richtige Platz für Silvester. Man ist umgeben von tiefem Schnee und winterlichen Bergen. So kann niemand die Party vorzeitig verlassen.

Unser Silvesterabend soll perfekt vorbereitet sein. Bringt Käse, Knabberzeug und Apfelsaft für alle mit! Und vielleicht noch stilles Wasser für die Puritaner unter uns.

Eigentlich findet Silvester doch nur im Kopf statt. Wenn wir das Ganze um paar Tage verschieben, könnten wir beim Ausgehen jede Menge Kohle sparen.

An Jahresanfang ist es bei mir Brauch, zu trimmen meinen vorsätzlichen Waschbrettbauch.

Schon komisch! In den ersten Januartagen sieht man trotz Minustemperaturen zeitweise mehr Jogger durch den Park laufen, als bei schönstem Frühlingswetter.

Auf dass ihr euch die ehrgeizigsten Vorsätze setzt - und sie bis zu den Heiligen Dreikönige alle vergesst. Dann lässt man die Dinge einfach geschehen und beginnt damit, die Welt locker zu sehen.

Wichtig für die Silvesterfeier sind nicht nur das Essen, die Getränke und die Knaller, sondern dass die Gäste genug Geld dabeihaben, um all das bezahlen zu können.

Die Vorbereitung der Silvesterparty macht besonders viel Spaß, wenn Andere die Arbeit erledigen und man vorher lange schlafen und sich schick machen kann.

Was du im alten Jahr noch kannst besorgen, lässt sich genauso verschieben auf übermorgen.

Ich hasse all den Trubel zum Jahresende. Das Beste, was du tun kannst: schlafen gehen und hoffen, dass dich all der Krach nicht aufweckt.

Du hast dir vorgenommen, all die überflüssigen Pfunde mit einer Diät loszuwerden? Bis Ostern?! Toll! Aber vielleicht solltest du die 100 Kilo lieber absaugen lassen.

Netter zu anderen Leuten sein. Nichts mehr stehlen. An das Gesetz halten. Diese Vorsätze sind ehrbar. Aber du bist Mafiosi! Wir haben Raten für das Haus zu zahlen!

Irgendwie fühle ich mich betrogen. Es ist der erste Januar und ich habe eine neue Erfahrungsstufe erreicht. Warum öffnet sich kein Fenster, um mich hochzuskillen?

Anstatt mich herauszureden mit Schnupfen und Niessen, werd ich lieber ausgehen und das Jahresende genießen. Obwohl sich das vermutlich als Fehler rausstellt, der mich noch dazu kostet eine Stange Geld.

Toll, dass deine Vorsätze an Neujahr so ehrgeizig sind. Nichts spricht dagegen, dass du Ende dreißig noch Profi-Fußballer wirst - trotz der Vier in Sport.

Für Boutiquen ist der Jahreswechsel ein Wirtschaftsfaktor. Ohne ihn gäbe es kaum noch Gelegenheiten, all diese feinen Zwirne und Tücher überhaupt anzuziehen.

Mir ist der Jahreswechsel viel zu teuer! Man sollte Silvester kostenlos im Internet herunterladen können.

... der nächtliche Himmel brennt und ständig etwas explodiert. Da tobt ein Krieg! Wirklich kein Bock, von einer Rakete getroffen zu werden oder auf einen Blindgänger zu treten.

... weil es inzwischen allen Leuten, die mich kennen, zu peinlich ist, mit mir auszugehen. Und ich verstehe sie. Sobald ich etwas intus habe, bin ich nämlich nicht mehr stubenrein.

... ich darüber nachdenken möchte, welche Erfolge ich im zurückliegenden Jahr erzielt habe. Meist werde ich dann betrübt und schaukel mich weinend in den Schlaf. Das geht alleine am besten.

... ich inzwischen liiert bin. Wozu also noch ausgehen? Und auch noch mit dem Partner! Du gehst ja auch nicht in eine Kneipe und bringst dein eigenes Bier mit. Da gibt es nichts zu gewinnen, außer dass es dir noch jemand wegtrinkt.

... jede Silvesternacht für mich ein Albtraum war. Das muss etwas mit meinem Karma zu tun haben. Filmrisse, Unsummen an Geld abgehoben, Ausnüchterungszellen, Gerichtsverhandlungen. Und es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer.

... ich keine Lust habe, beim Ausgehen den dreifachen Preis für alles zu zahlen. Lieber hol ich das Ganze ein paar Wochen später nach, in einem Laden mit Happy Hour und All-you-can-eat-Buffet.

... ich mir in fast allen Kneipen vor Ort Hausverbot eingehandelt habe. Und die zwei Schuppen, in die sie mich noch reinlassen, sind selbst mir zu assig.

... mein Geld immer nur bis zur Mitte des Monats reicht. Und die neue Kohle erst am Zweiten oder Dritten da ist. Da stehen nicht viele Möglichkeiten offen.

... mir dieser Druck, irgendetwas Aufregendes unternehmen zu müssen, einfach auf die Nerven geht. Dann lieber meine Pfeife, paar Tassen Tee und ein gutes Buch.

... ich mit meinen beiden engsten Freunden so feiern werde, wie in unserer Jugendzeit. Wir haben sogar unser Lieblings-Rollenspiel von damals aufgetrieben, einschließlich der alten Würfel und Figuren.

... an Silvester alle Leute unterwegs sind und die Chancen gar nicht so schlecht stehen, ihnen zu begegnen. Leider musste ich schon zu vielen versprechen, mich nie wieder in dieser Stadt blicken zu lassen.

... da so eine Unsitte besteht, böse Geister und Dämonen mit lauten Knallern und explodierendem Feuerwerk zu vertreiben. Das Problem: Sie vertreiben damit MICH!

... die notwendigen 30 Kilo abnehmen. Ich werde nichts Süßes mehr essen und mir den Wecker auf fünf Uhr stellen, um selbst bei Hagel und Schneesturm jeden Tag vor der Arbeit zu joggen.

... meine Karriere richtig voranbringen. Ich werde der Firma jede Woche mindestens zehn Überstunden schenken, abends an der Fern-Uni meinen Master machen und am Wochenende zusätzliche Arbeit mit nach Hause nehmen.

... aufhören, so paranoid zu sein. Ich werde nicht mehr nachts aufstehen, um nachzusehen, ob die Tür wirklich abgesperrt ist. Außerdem schwärze ich keine Leute mehr an, nur weil mir so ein Gefühl sagt, sie wären kriminell.

... beweisen, dass man mir sogar ein Neugeborenes anvertrauen kann. Ich werde das Kleine füttern, waschen und in den Park führen. Wenn nötig werde ich klein Waldi sogar entlausen, und falls er krank werden sollte, zum Tierarzt bringen.

... einen Investor für meine neue Geschäftsidee finden. Dafür bin ich bereit, jede Klinke gleich mehrfach zu putzen. Fachkenntnisse und diesen ganzen Business-Kram gleiche ich mit meiner Kreativität aus.

... von daheim ausziehen und erfahren, wie es ist, alleine zu leben. Ich lasse mich auch nicht davon aufhalten, dass ich kein richtiges Einkommen habe und nur günstige Wohnungen in der gewohnten Citylage infrage kommen.

... beweisen, dass ich Verantwortung übernehmen kann und dass auf mich Verlass ist. Es wird mir gelingen, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und auch mal Dinge zu tun, auf die ich eigentlich keinen Bock habe.

... aufhören, ein Hochstapler zu sein. Ich will nicht mehr den Eindruck erwecken, Millionen auf dem Konto zu haben. Auch nehme ich mir fest vor, den gefälschten Ausweis wegzuwerfen, der mir einen Grafentitel verpasst.

... mit dem Sparen beginnen. Shoppingtouren fallen dann ebenso flach wie ein ausschweifendes Nightlife. Man kann beim Ausgehen schließlich auch nüchtern und in abgetragenen Klamotten Spaß haben.

... einen Partner finden. Dabei ist es mir egal, wie viele Abfuhren ich dafür kassiere oder wie viele Blößen ich mir geben muss. Anstatt weiter so schüchtern zu sein, werde ich offen auf fremde Leute zugehen und ständig Gespräche suchen.

... mit den Plänen für meine Auswanderung beginnen. Dass ich dann ganz alleine in einem fremden Land lebe, stört mich nicht. Auch nicht, dass ich die Sprache erst lernen muss und schnellstens einen Job brauche.

... ein ruhiger und freundlicher Mensch sein. Mit etwas Selbstbeherrschung müsste es mir eigentlich gelingen, nicht mehr bei jeder Kleinigkeit auszurasten. Auch kann ich doch sicher verhindern, dass mir ständig wüste Beleidigungen entfahren.